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Besonders beim Wasser gibt es zum Teil gravierende, qualitative Unterschiede. Nicht selten wird Wasser als selbstverständlich betrachtet, da es ja aus der Leitung kommt und noch immer für viele eher lästig als Getränk ist. Sehr süße Softdrinks schmecken einfach besser, nicht wahr? So genanntes BIO-Wasser wird noch gerne belächelt, wobei der Begriff BIO fairer Weise in diesem Kontext nicht selbsterklärend ist. Immerhin wird Wasser nicht angebaut wie etwa Pflanzen.

Aber was definiert den Wert und die Qualität von Wasser und warum ist es so wichtig für uns?

 

Zum einen definiert sich die Qualität durch die Reinheitsgarantie, die mittels mehr oder weniger strenger Kontrollrichtlinien gewährleistet wird. Hier sorgen Zertifizierungen sowie offizielle Messinstanzen für Vertrauen und Sicherheit. Aber auch untereinander weisen die BIO-Marken starke Unterschiede in Bezug auf die enthaltenen Inhalts- und Nährstoffe auf. Nicht zuletzt ist Wasser, neben seiner biochemischen Funktion für den menschlichen Organismus, ein wichtiger Lieferant essenzieller Mengen- und Spurenelemente (Mineralstoffe). Es lohnt sich also, einen Blick auf das Etikett zu werfen und zu prüfen, wie viel das Wasser der Wahl an diesen Inhaltsstoffen mitbringt. Der Calcium-, Kalium, Magnesium- und Natriumgehalt ist sehr unterschiedlich. Manches Wasser enthält Fluorid, anderes nicht. Da jedes Wasser bei der Abfüllung sterilisiert wird, sollte dieser Vorgang möglichst nicht unter der Anwendung von Ozon erfolgen.

Auch Wasser aus PET-Flaschen empfiehlt sich nicht, da diese östrogenähnliche Stoffe in das Wasser absondern, die als sogenannte „Weichmacher“ wirken und auch Bisphenol A (BPA – eine Substanz, die in mehreren Studien mit Unfruchtbarkeitssymptomen in Zusammenhang gebracht wird) enthalten können. Außerdem geben sie mit der Zeit gesundheitsschädigendes Acetaldehyd (ist unter anderem für den „Kater“-Effekt bei Alkoholmissbrauch verantwortlich) und Antimontrioxid (verursacht Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, abdominelle Schmerzen - also Bauchschmerzen, Halsschmerzen, Kopfschmerzen und Husten) in die Flüssigkeit ab. Wenn irgend möglich, empfiehlt sich somit immer Wasser aus Glasflaschen oder dediziert als nicht BPA-haltig gekennzeichnet.

Leitungswasser empfiehlt sich inzwischen nicht mehr, da die messbare Konzentration von Medikamentenrückständen zum Teil alarmierende Werte aufweist. Rückstände, die sich auch durch Kochen nicht reduzieren lassen. Wasserfilter erscheinen auf den ersten Blick eine sinnvolle Alternative, bringen aber den Nachteil mit sich, dass sie alles aus dem Wasser herausfiltern - auch die guten und lebendigen Anteile.

Wasser, versetzt mit Kohlensäure, empfiehlt sich ebenfalls nicht, da dieser Zusatz vom PH-Wert her sauer ist und dazu beiträgt, den Organismus zu übersäuern. Das gilt noch in sehr verstärktem Maße für Softdrinks, die in der Regel mit enormen Mengen Zucker versetzt sind - abgesehen von anderen Geschmacksverstärkern und Chemikalien. Übersäuerung ist der ideale Nährboden für die Entstehung körperlicher Symptome.

Wer sich nicht dazu durchringen kann, stilles Wasser zu trinken, weil es zu fad ist, der oder dem empfiehlt sich das Ausweichen auf Kräuter- oder Früchtetees (möglichst auch nicht mit Leitungswasser zubereitet) sowie Fruchtsäfte und Smoothies. Neben dem Trinkeffekt kommen so zusätzliche, wertvolle Nährstoffe in den Körper.

 

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