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Das Wort Bio erscheint auf den ersten Blick so klar und ist doch ein Synonym für eine umfangreiche Verständnis-Diversität. Nicht zuletzt, weil immer wieder Skandale durch die Medienwelt geistern und das Thema in Verruf bringen. Was übrig bleibt, ist Verwirrung auf Seiten der Verbraucher, die sich, nachvollziehbarerweise, in dem Dschungel der Halbwahrheiten nur schwer zurecht finden können.

 

Nicht zuletzt die unterschiedlichen Bio-Gütesiegel tragen voll umfänglich zur Erhaltung der Verwirrung bei.

Der ursprüngliche Anspruch dieser Etikettierung war es, Lebensmittel kenntlich zu machen, die ohne Zusatz von Pestiziden und chemischem Kunstdünger sowie im Idealfall nach traditionellen, naturverbundenen Methoden angebaut werden. Etwas, was bei dem Standard-Bio-Siegel immer weiter, durch so genannte Ausnahmeregelungen, aufgeweicht wird. Genau diese Ausnahmen unterstützen den Verwirrungsfaktor und lassen Bio mehr und mehr zu einem blassen Alibi mutieren.

Es gibt durchaus landwirtschaftliche Betriebe, die Bio Standard zertifiziert und sehr bemüht sind, hochwertige, naturbelassene Produkte zu erzeugen. Nur sind sie nicht eindeutig identifizierbar für die Verbraucher. Zu viele Betriebe erfüllen gerade die Mindestanforderungen und nehmen die Ausnahmeregelungen für sich in Anspruch, um kostengünstiger zu produzieren. Das verwundert nicht, wenn sie Discounter und konventionelle Lebensmittelmärkte beliefern und deren Preise halten müssen. Sie müssen ihrerseits auch Gewinne erwirtschaften, wenn sie überleben wollen. Und die finanziellen Spielräume in diesen Bereichen sind klein. Entsprechend sind diese Betriebe oft gezwungen, die Auflagen um Haaresbreite zu erfüllen, um noch ein wenig zu profitieren.

Der Verbraucher kann sich selbst fragen, ob ein Bio-Produkt, das nur wenige Cent teurer ist, als ein vergleichbares, konventionelles, wirklich qualitativ hochwertiger sein kann.

Die Bio-Linien der großen Lebensmittelketten, die nur wenig mehr kosten als die nicht Bio-Produkte, können nicht wirklich hochwertig sein. Sie werden, allein schon, um das Preisniveau halten zu können, auf dieselbe, industrialisierte Weise angebaut, wie die konventionellen Varianten. Der einzige Unterschied ist, dass keine Kunstdünger und Pestizide verwendet werden dürfen – was per se auf jeden Fall begrüßenswert ist. Wobei es besagte Ausnahmen gibt, die auch gerne in Anspruch genommen werden. Aber die Äcker werden ebenfalls in Monokulturen drei bis viermal im Jahr bewirtschaftet. Der Nährstoffgehalt dieser Erzeugnisse entspricht dem der konventionellen und der höhere Preis ergibt sich, neben der Profitsteigerung, auch aus den Ausfällen durch so genannte Schädlinge. Es ist im Grunde nur logisch, dass in einem Lebensmittel, das zwanzig oder dreißig Cent teurer ist als die konventionelle Variante, nicht nennenswert mehr enthalten sein kann. Wer auf diese Lebensmittel zurückgreift, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht an Supplementen vorbeikommen, um die Nährstoffe auszugleichen, die in den Lebensmitteln natürlich nicht mehr enthalten sind.

Ein weiteres Problem ist, dass die Äcker häufig direkt nebeneinanderliegen und sowohl der Wind, als auch wertvolle Helfer, wie Bienen und Hummeln, ungewollte Inhaltsstoffe von einem zum nächsten tragen, da sie den Unterschied nicht kennen können. Skandale über Dioxin verseuchte Bio-Eier und andere, die mit großer Breitenwirkung durch die Mainstream-Medien gespült werden, tragen das ihre zur völligen und durchaus nicht ungewollten Verwirrung des Verbrauchers bei.

Das Bio-Siegel mit den höchsten Auflagen ist das Demeter-Siegel. Die Höfe, die diese Zertifizierung erhalten wollen, müssen sich strengen und regelmäßigen Kontrollen unterwerfen, die sich nicht nur auf die reinen, landwirtschaftlichen Methoden, sondern auch auf die sie umgebenden Prozesse ausdehnen. Nachhaltigkeit ist in einem solchen Umfeld nicht bloß ein Schlagwort, sondern das grudlegende Konzept. Äcker dürfen beispielsweise nur einmal im Jahr bewirtschaftet werden, um die nötige Zeit zur Regeneration zu erhalten. Das Ergebnis sind nicht nur Erzeugnisse, die über die ursprüngliche Nährstoffdichte verfügen, sondern zudem intensiver schmecken. Aber natürlich sind die Erträge entsprechend nicht so hoch, wie in der übrigen Landwirtschaft, was sich nicht zuletzt im Preis widerspiegeln muss. Die Qualität ist aber entsprechend sehr hoch und der Beitrag zum Umweltschutz quasi garantiert.

Natürlich ist nachvollziehbar, wenn sich nicht jeder diese Qualität durchgängig leisten kann. Es lohnt sich aber, allein schon für das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit, zumindest darüber nachzudenken, das eine oder andere Produkt von solcher Qualität in Erwägung zu ziehen. Jeder Beitrag ist wertvoll. In Zeiten, in denen der Klimawandel und die Folgen einer geschundenen Umwelt nicht mehr bloß Bedrohungen, sondern real sichtbare Faktoren sind, wirkt ein solcher Beitrag ganz sicher nicht übertrieben.

Wird Wert auf Qualität und eine erhöhte Nährstoffdichte gelegt, ohne sie aus Supplementen zu beziehen, führt kein Weg an hochwertigen Bio-Lebensmitteln vorbei. Diese Qualität finden Sie in unseren Shop. Um bei der Einsortierung zu unterstützen, hier eine Zusammenfassung einiger Bio-Siegel, im Vergleich auch zur konventionellen Landwirtschaft:

 

 

Konventionelle

Landwirtschaft

Standard

Bio-Siegel

Naturland

Siegel

Bioland

Siegel

Demeter

Siegel

Hennen pro

Gebäude

ohne Beschränkung 20.000 12.000 6.000 3.000

Erlaubte

Lebensmittelzusätze

mehr als 300 47 22 23 13

Schweine

pro Hektar

ohne Beschränkung

14

10 10 10

Legehennen

pro Quadratmeter

10 6 6 6 4,4

Enthornung

von Rindern

ohne Beschränkung erlaubt nicht empfohlen

in Ausnahmen

zulässig

nicht erlaubt
Bio-Futter ohne Vorschrift 95% 100% 100%

100%

Gentechnik 100% 5% nicht erlaubt nicht erlaubt  nicht erlaubt 

 

Oktober

Oktober

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Der goldene, in der Antike als achter Monat bezeichneter, lässt noch einmal mit viel Sonne und üppiger Farbenpracht - nur in den Nächten durch seine Kühle - erahnen, dass sich das Jahr dem Ende zu neigen beginnt. Die Gaben der Natur sind zu dieser Zeit mit Abstand am reichsten und werden nicht umsonst durch den Erntedank traditionell gepriesen.

 

Aloe Vera

Aloe Vera

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Die Aloe Vera ist schon seit der Antike als Pflanze mit außerordentlich positiver Wirkung auf den Körper und als Quelle für Schönheit sowie Beitrag zum allgemeinen Wohlbefinden bekannt. Sie wird von vielen als das größtes Geschenk, das Mutter Erde seinen Lebewesen vermacht hat, und als wertvoller Schatz betrachtet.

 

Zubereitung

Zubereitung

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Kochen beginnt beim Einkaufen.

Wird der Einkauf als integraler Bestandteil des Kochens zelebriert, kann er auf einmal sehr inspirierend und ein kreativ, sinnlicher Akt werden. Dabei ist der Vorgang des Kochens mit dem des Komponierens vergleichbar. Die Zutaten werden (im Idealfall) einzeln angefasst, auf ihre Reife geprüft, sorgfältig begutachtet und zueinander geführt. So wie die Noten einer Partitur. Das Ergebnis ist dann eine Symphonie der Sinne.

 

Kurkuma

Kurkuma

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Kurkuma ist auch als indischer Safran bekannt und nicht zuletzt ein essenzieller Bestandteil (indischer) Curry-Mischungen, da er für die charakteristische gelbe Färbung sorgt. Sein Eigengeschmack ist eher dezent und leicht bitter, aber angenehm.